Presse-Echo

BBV, 27. Juni 2011

Imposantes Klangerlebnis in den Kirchen – zum Abschluss der Bocholter Orgeltage gab es ein Wandelkonzert mit französischer Orgelmusik vom Barock bis zur Moderne.



BBV, 07. Juni 2011

Ein Meister der Klangfarben – Münchener Domorganist eröffnet virtuos die „Bocholter Orgeltage“. Mit einem fulminanten Auftakt begannen in der St. Paul – Kirche die Bocholter Orgeltage (…) Auf jeden Fall gelang es den Veranstaltern wieder einmal einen Ausnahmekünstler zu verpflichten, der „alle Register zog“.



BBV, 29. Juni 2010

Funkelnd, kraftvoll und pulsierend - Bocholter Orgeltage klingen mit musikalischem Dreigangmenü aus

(…) Das Abschlusskonzert war ganz den Werken des großen Barock - Komponisten gewidmet und fand an drei unterschiedlichen Standorten statt. (…) Auffallend: Obwohl sich die drei Solisten nicht abgesprochen hatten, waren ihre Konzertprogramme ähnlich gestaltet. (…) Wandelkonzert, eine Konzertidee, die hoffentlich bald wieder aufgegriffen wird.



BBV, 15. Juni 2010

Ein Konzert voller Kontraste - Michal Marcuszewski spielte bei den Bocholter Orgeltagen

(…) bot einen stimmungsvollen Abend voller Kontraste. (…) Vorliebe, bei seinen Konzerten auch selten gespielte Werke aus seiner Heimat vorzustellen (…) Nicht minder kontrastreich fielen die Improvisationen - eine weitere Vorliebe des Organisten - aus, die den Abend beendeten. Mit ihnen krönte Marcuszewski ein Konzert, das zu den schönsten der "Bocholter Orgeltage" zählen dürfte.



BBV, 22. Juni 2010

Virtuos und spektakulär - Bocholter Orgeltage: der Amerikaner Stephen Tharp gibt beeindruckendes Konzert

(…) Virtuos bis an die Grenzen des Möglichen, sie aber nie um des Effektes Willen überschreitend, transparente Interpretationen, auch durch kluge Registrierungen, um die Musikstrukturen (…) hörbar zu machen, und eine tiefgehende Musikalität und Gestaltungskraft: Mit diesen Hauptmerkmalen seines Spiels überzeugte (…) Stephen Tharp das Bocholter Publikum.



BBV, Dienstag, 09. Juni 2009

12. Bocholter Orgeltage

Zum Auftakt der 12. Bocholter Orgeltage bot der Russe Alexander Fiseisky ein mitreißendes und bewegendes Konzert in der St. Paul – Kirche. . . . „Hell und Dunkel“, das einzige Orgelwerk, das die russische Komponistin Sofia Gubaidulina geschrieben hat, fiel sehr bildhaft und kontrastreich aus. . . Die Musik klang so spannungsreich, dass viele Besucher wie gebannt dem Organisten beim Musizieren zuschauten. . . Eine Strahlkraft hatte auch das „Präludium und Fuge G – Dur“, ein weiteres Bachwerk. Obwohl es in fast ausgelassener Heiterkeit voranstürmte, überzeugte es besonders durch seine vornehme Intimität.



BBV, Dienstag, 24. Juni 2008

Prachtvolles und imposantes Ende der Orgeltage

(…) Die estische Organistin Ines Maidre zog vom ersten Takt an die Besucher in ihren Bann. (…) gefiel vor allem die "Toccata und Fuge in d". Maidre legte sie sehr werkgetreu aus, ohne die Spannungsbögen zu vernachlässigen. (…) Die romantische Improvisation zu dem norwegischen Volkslied "Heiliger Olav" rundeten ein stimmungsvolles Werk ab. (…) Auch hier bestach Maidre mit ihrer virtuosen, ungemein leichtfingrigen Spielkunst und einem köstlichen Spannungsaufbau. Das traf ebenso auf die beiden Stücke von Kurt Wiklander zu. Verleitete der meditative Choral (…) noch zum Träumen, so glich das "scherzo ostinato" mehr einer dramatischen Achterbahnfahrt. Die Zuschauer bedankten sich für den wunderschönen Abend, der eine einzige Liebeserklärung an die Orgelmusik gewesen ist, mit lang anhaltenden Ovationen.



BBV, Dienstag, 10. Juni, 2008

Ausnahmezustand an der Kirchenorgel

Mit der lettischen Organistin Iveta Apkalna spielte eine vielfach ausgezeichnete Virtuosin in der St. Georg - Kirche. Ihr Spiel geriet zu einem Klangerlebnis der besonderen Art. (…) Nicht minder spannungsreich ging es in Francks "Piece heroique" zu. Die herzhaften Kadenzen und dunklen Basslinien spitzen sich zu und behielten - dank Apkalnas meisterhafter Phrasierung - selbstt in den wuchtigen Schlussteilen noch ihre festlichen Farben. Erneut sorgten Bachs Orgelchoräle aus der "Schübler - Sammlung" für einen Ausgleich. Die tiefe Frömmigkeit (…) wirkte klar und ergreifend. Dagegen nahm sich Thierry Eschaichs "Evovcation II" wie ein tonaler Wettstreit aus. War der Auftakt noch bildreich wie eine Filmmusik, so entstanden ktraftvolle Spannungsbögen, als die Dynamik flammender und (….) bohrender wurden. Der kunstvolle Schlussakzent und die hinreißende Spielkunst verrieten, dass eine Ausnahme - Organistin am Werke war, die man nicht alle "Orgel-Tage" zu hören bekommt.



BBV, Dienstag, 3. Juni 2008

Hörenswerter Auftakt

Mit einem vielschichtigen Programm gingen jetzt die "Bocholter Orgeltage" in ihre elfte Saison. (…) So entstand ein eindrucksvoller Bogen, der von den Anfängen im neunten Jahrhundert über die Romantik bis zur Moderne reichte. (…) Seine Melodie war ebenso schlicht und ergreifend wie später Gottfried Erythräus´ Cantionalsatz und die zwischen Chor und Orgel stilvoll alternierende "Cantio Sacra" von Samuel Scheidt. (…) bestach dagegen durch seine klaren, ausgewogenen Choreinsätze. Feinfühlig hoben die Chöre die Spannungsbögen an. (…) kamen prächtige Stimmungsbilder und langsam ansteigende Tonstärke gut zur Geltung. (…) aus Stockmeyers "fünf geistliche Stücke" vortrugen, boten das "Vater unser" in einer dramatischen Form, bei der Gesang und Rezitativ ganz eigene Akzente setzten.