Bocholter Orgeltage 2020

 

Sonntag, 7. Juni 2020

St. Georg - Kirche

DIE LANGE ORGELNACHT

Cesar Franck - das Orgelwerk

18.00 Uhr Erstes Konzert

19.00 Uhr kulinarische Pause

19.30 Uhr zweites Konzert


es spielen:

Philipp Hövelmann

Koos Tiggelaar

Norbert Langstein

Werner Hespe

Orgelkonzerte mit Bocholter Organisten

 



Sonntag, 14. Juni 2020

18.00 Uhr, St. Paul - Kirche


Georg Dieckhues, Trompete

Leo Schwär, Orgel


SchwärLeo

 

Leo Schwär studierte Katholische Kirchenmusik an der Folkwanghochschule in Essen. Nach dem Staatsexamen schloss sich ein weiteres Orgelstudium bei Professor W. Stockmeier an der Msikhochschule in Köln an, das er mit Abschlussdiplom beendete. In zahlreichen Meisterkursen und Seminaren bildete er sich weiter unter anderem bei L. F. Tagliavini,  J. Mas, I. Bonet, G. Zacher, M. Schneider, D. Roth, P. Planyavsky, J. Laukvik und B. van Oosten. Nach langjähriger Tätigkeit im Kirchendienst in Bocholt arbeitet er heute als freiberuflicher Organist, Pianist und Dirigent. Ein Schwerpunkt ist die Mitwirkung bei Konzerten als Solist und Begleiter. Von 2007 bis 2019war Leo Schwär der Organist der FESTIVA-Konzertreihe, die die Stadtsparkasse in Bocholt veranstaltet.

 

 

 

Georg Dieckhues erhielt den ersten Instrumentalunterricht an der Musikschule der Städte Bocholt – Isselburg – Rhede. Neben seinem Ingenieurstudium in Aachen vertiefte er seine instrumentale Spielpraxis weitgehend autodidaktisch. Schwerpunkt seiner musikalischen Tätigkeit ist seit über 30 Jahren der solistische Auftritt im Kirchenraum. Zahlreiche Konzerte führten ihn in weite Teile Deutschlands sowie ins Ausland, u.a. nach Großbritannien, Frankreich, Tschechien, Australien und Neuseeland.



 

Sonntag, 21. Juni 2020

18.00 Uhr, St. Georg - Kirche


Elmar Lehnen, Orgel

Hans Jörg Fink, Posaune


 

Lehnen und Fink

Geboren in Hinsbeck am Niederrhein, erhielt Elmar Lehnen seinen ersten Orgelunterricht bei Wolfgang Seifen. Er absolvierte sein Kirchenmusikstudium an der Kirchenmusikschule St. Gregorius-Haus in Aachen, wo er später im Rahmen der C- Ausbildung Orgel und Chorleitung unterrichtete. Seine Lehrer waren hier u. A. Berthold Botzet, Norbert Richtsteig, Hans-Josef Roth und Viktor Scholz.

 

Weitere Studien führten ihn an die Schola Cantorum in Paris zu Prof. Jean-Paul Imbert, wo er 2001 sein „diplome de concert“ mit Auszeichnung abschloss. Im Jahre 1997 war er Preisträger im ersten internationalen Orgelwettbewerb, Korschenbroich. Nach zehnjähriger Tätigkeit als Kantor der Pfarrei St. Anna in Mönchengladbach-Windberg, wo er die Konzertreihe „Windberger Geistliche Konzerte“ gründete und deren künstlerischer Leiter er war, wurde er im Oktober 2000 als Nachfolger von Wolfgang Seifen zum Basilikaorganisten der Päpstlichen Marienbasilika zu Kevelaer berufen. Die musikalische Gestaltung der im Wallfahrtsort täglichen, feierlichen Liturgie ist ihm neben seiner internationalen Konzerttätigkeit Hauptschwerpunkt. Fernseh-, Rundfunk- und CD-Produktionen dokumentieren sein musikalisches Wirken. Außerdem obliegt ihm die Verantwortung für die renommierten Basilikakonzerte, die in der ganzen Region große Beachtung finden. Jährlich geben internationale Persönlichkeiten der Orgelszene ihre musikalische Visitenkarte an der großen Seifert-Orgel ab. Von 2008 bis Januar 2012 war er, als Nachfolger von Markus Belmann, der Chordirektor der Gemeinde St. Marien. Als dieser war er Leiter der Chöre, des Streichorchesters und der Blasmusik.

 

 

1969 in Aalen geboren, macht Hansjörg Fink früh seine ersten Erfahrungen am Klavier und mit der Trompete. Den ersten Posaunenunterricht erhält er im Sinfonischen Jugendblasorchester Aalen und spielt schon bald im Städtischen Sinfonieorchester Aalen sowie in regionalen und überregionalen Kammerensembles und Bigbands, wie etwa im Landesjugendjazzorchester Baden Württemberg.

 

Der Unterricht bei Paul Schreckenberger (Klassische Posaune), Bobby Burgess (Lead- und Jazzposaune) und Klaus Wagenleiter (Harmonielehre, Arrangement und Komposition) ermöglicht ihm eine fundierte stilübergreifende Ausbildung und eine gezielte Vorbereitung auf das spätere Hochschulstudium. Nach dem Abitur absolviert er seinen Militärdienst als Posaunist im Heeresmusikkorps 9 in Stuttgart-Bad Cannstatt und wird Mitglied im Bundesjazzorchester von Peter Herbolzheimer. An der Amsterdamer Hochschule der Künste in Hilversum/Niederlande folgt das Musikstudium im Fach Posaune (Jazz und Popularmusik) bei Bart und Erik van Lier. Zusätzlich belegt Hansjörg Fink einen zweiten Vollstudiengang für Klassische Posaune bei Ben van Dijk. Im Rahmen von Konzerten, CD-Produktionen sowie Rundfunk- und Fernsehaufnahmen ist er regelmäßig mit renommierten Bigbands Europas (siehe Referenzen) und stets mehr mit seinen eigenen Projekten zu hören. Konzertreisen in über 70 Ländern führten ihn durch Europa und in Großstädte aller Kontinente – von Paris, Monaco, Moskau bis New York, Kapstadt, Bombay, Tokio oder Dubai. Hansjörg Fink fühlt sich als Leadspieler, Satzspieler und Solist den unterschiedlichsten Musikstilen verbunden und ist in Bigbands, Musical- und Theaterproduktionen, Popbands und auf den großen Jazz-Festivals ebenso zu Hause wie in Sinfonieorchestern, Kammermusikensembles und bei Soloprojekten. Hansjörg Fink ist auf mehr als 70 CD-Produktionen zu hören (Stand 2017), darunter mehrere eigene Produktionen. Von 2011 bis 2015 lehrte Hansjörg Fink an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar im Fach Jazzposaune, Ensembleleitung und leitete das Jazzorchesters der Hochschule. Als Dozent für Big Band und Posaune folgt er regelmäßig europaweit Einladungen zu Jazz-Workshops.



 

Sonntag, 28. Juni 2020

18.00 Uhr, St. Georg - Kirche


Enrico Presti, Orgel

Margarita Swarzcewska,Mezzosopran


Presti Enrico 2

 

Enrico Presti, geboren 1970, studierter Informatiker, erhielt ein Diplom in Orgel bei Prof. Wladimir Matesic in Bologna Meisterkurse für konzertantes Orgelspiel führten ihn zu Marju Riisikamp, Olivier Latry, Peter Planyavsky und Hans-Ola Ericsson. Er gab zahlreiche Konzerte in Italien und in fast allen eurpääischen Ländern. Von 1996 bis 1999 war er Geschäftsführer der internationalen Konzertreihe Organi Antichi, ein Erbe Bolognas; Von 2002 bis 2007 war er künstlerischer Leiter der internationalen Konzertreihe Musica Coelestis und von 2003 bis 2005 war er ko-künstlerischer Leiter der Konzertreihe Im Zentrum der Musik. Gegenwärtig studiert Enrico Presti an der Philosophischen Fakultät der Universität Bologna.

 

Margarita Swarczewskaja wurde in Estland geboren und absolvierte 2002 die estnische Hochschule für Musik und Theater in Tallinn als Chorleiterin. Von 2000 bis 2006 trat sie dem Vokalensemble der geistlichen Musik Orthodox Singers unter der Leitung von Valery Petrov bei und nahm an mehr als 400 Konzerten und Bühnenaufführungen in europäischen Ländern, den USA, Russland und dem Nahen Osten teil. Von 1996 bis 2006 war sie Gemeindechordirektor der orthodoxen Kirche der Heiligen Katharina von Alexandria in Pärnu (Estland). 2006 zog sie nach Italien, um Gesang bei Rita Susovsky am Conservatorio "G. Tartini" von Triest. 2012 erhielt er das akademische Diplom für Gesang. Sie besucht Meisterklassen renommierter Gesangssolisten und –Pädagogen (u. a. auch hin „Barockgesang“ und „Kammermusik“). 2010 arbeitete sie mit dem Teatro Lirico "G. Verdi" aus Triest als Solistin in Wagners Tannhäuser unter der Leitung von Niksa Bareza und debütierte als Annio in Mozarts La clemenza di Tito beim Open-Air-Musiktheater-Festival SUMMER ARIA in Pärnu (Estland) unter der Leitung von Andrus Kallastu. Von 2007 bis 2015 leitetsier den Jugendchor "Slavija" und den Chor der weißen Stimmen "Mlada Slavija" in San Leonardo in der Provinz Udine. Von 2011 bis 2015 istsier Kantorin an der Kirche San Spiridione Thaumaturgo (der serbisch-orthodoxen Gemeinde Triest). 2013 gründete sie das Vokalensemble "Irmos" für orthodoxe Kirchenmusik. Mit unterschiedlichen Partnern konzertiert sie vor allem mit geistlicher Musik in ganz Europa.


Interpreten